Unglaublich, wie sich unser Leben in zwei Wochen so schnell verändern kann.

Um die schnelle Ausbreitung des Corona Virus einzudämmen, wurden viele Maßnahmen ergriffen, die unser aller Leben gerade komplett auf den Kopf stellen: Schulen und Kitas wurden geschlossen, alle öffentlichen Einrichtungen wie Museen, Schwimmbäder, Kinos, Spielplätze etc. geschlossen. Maximal 2 Personen (ausgenommen Familien oder Personen, die im gleichen Haushalt leben) dürfen im öffentlichen Raum unterwegs sein. Seine sozialen Kontakte soll man auf das Mindeste reduzieren.

Die meisten arbeiten im Home Office. Allerdings ist das gerade für uns nicht wirklich machbar. Ein Kleinkind will beschäftigt werden und kann nicht einfach in eine Ecke gesetzt und erwartet werden, dass es sich jetzt eine Weile selbst beschäftigt. Ich bin schon um 5 Uhr aufgestanden und habe gearbeitet bis mein Kleiner wach wurde. Leider ist er ein Frühaufsteher. Daher könnt ihr euch denken, wie lange ich arbeiten konnte. Dann geht noch in der Zeit, wenn er mittags schläft. Das ist allerdings auch nicht sehr lange und normalerweise mache ich in der Zeit die Küche sauber, Wäsche etc. oder seit ich schwanger bin auch mal öfters eine Pause, da ich sie wirklich brauche. Dann kann ich abends wieder arbeiten ab 20.00/20.30 Uhr – sicherlich sehr motiviert und effizient…und dann noch schwanger und dazu noch chronisch übermüdet durch anstrengende Nächte.

Es ist einfach gerade eine sehr große Herausforderung damit klarzukommen und auch noch positiv und gelassen zu bleiben. Jeder ist irgendwie betroffen und viele, einschließlich mir, sorgen sich um ihre Lieben, die zur Risikogruppe gehören, aber auch um ihren Job und vieles mehr.

Nichtsdestotrotz: Vielen tut diese Auszeit momentan auch mal gut, über viele Dinge nachzudenken und eventuell auch zu überdenken. Vielleicht wird vielen auch mal klar, wie gut es uns eigentlich geht und wir tun und lassen können, was wir wollen und auch immer alles verfügbar ist. Dies ist momentan nicht der Fall und hoffentlich wird diese Freiheit nach der Krise auch wieder mehr geschätzt und achtsam mit der Umwelt und Lebensmitteln umgegangen. Ich hoffe nun, dass sich alle an diese Maßnahmen halten und wir dadurch schneller wieder unseren normalen Alltag zurückbekommen und hoffentlich dann auch noch einigermaßen unbeschadet aus dieser Krise herauskommen.

In diesem Sinne, seid vorsichtig, aber nicht panisch vor Angst und bleibt gesund.

Kategorien: Leben als Alltagsheldin

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