Als mein Mann und ich uns darüber Gedanken gemacht haben, wie lange ich zu Hause bleiben sollte, entschieden wir uns dafür, dass ich nach gut einem Jahr wieder anfangen würde, zu arbeiten.

Gründe für den Teilzeitjob

Die Gründe dafür sind, dass ich auch wieder arbeiten möchte. Mir gefällt mein Job und mir fehlt der Umgang mit meinen lieben Arbeitskollegen. Außerdem ist mein süßer kleiner Schatz ein wirklich aktives Kind, das Spaß daran hat, alles zu entdecken und andere Kinder zu treffen. Jeden Tag ein anderes Tagesprogramm aufzustellen, sodass er Spaß hat und sich nicht langweilt, ist mittlerweile eine Herausforderung.

Ein weiterer Grund für den Teilzeitjob: Das Elterngeld ist nun ausbezahlt und wir benötigen einfach auch noch Einnahmen, um alles bezahlen zu können.

So weit, so gut. Nun sind wir in der Realität angekommen. Der Plan war, dass ich ab November mit 15 Stunden wieder in den Job einsteige. 2 Tage soll unser Kleiner in die Kita gehen und einen Tag zu seiner Oma.

Erfahrung mit der Kinderbetreuung

Bei seiner Oma bleibt er ohne Probleme den ganzen Tag. In der Kita machen wir gerade die Eingewöhnungsphase durch. Leider war seine Bezugserzieherin einige Tage krank und so sind wir nun etwas im Verzug. Da die Eingewöhnung nicht in noch mehr Stress ausartet, haben wir meinen Berufsstart um 2 Wochen verschoben. Bisher klappt es ganz gut, er spielt mit den Spielsachen und den anderen Kindern und hat auch schon dort gegessen und geschlafen. Allerdings fällt uns das „Tschüss sagen“ zunehmend schwerer. Er wird richtig wütend und brüllt dann einige Minuten. Das ist nicht leicht zu ertragen als Mama.

Seine Bezugserzieherin hat mir heute gesagt, dass ihr aufgefallen ist, dass es mir zunehmend schwerer fällt, zu gehen. Allerdings merken das die Kleinen und fühlen, dass da etwas nicht in Ordnung ist. Sie meinte, wenn man sich dafür entschieden hat, dann sollte man auch eine klare Haltung gegenüber seinem Kind zeigen, dass es in Ordnung ist, arbeiten zu gehen. Da stimme ich ihr zu, aber das zu schaffen, ist für mich schon nicht einfach.

Ich werde es aber für meinen Sohn schaffen. Ich weiß, dass es ihm gefallen wird, dort zu sein. Er hat dann regelmäßig Umgang mit anderen Kindern und hat viel mehr Spiel- und Lernanreize, als ich ihm bieten könnte. Auch mir wird das Arbeiten guttun und das wiederum wirkt sich auch auf mein Kind aus. Ich freue mich auf den neuen Lebensabschnitt. Bis sich daran alle gewöhnt haben, wird es noch etwas dauern und anstrengend werden, aber ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen. Ich werde euch weiter von diesem Abenteuer berichten.


1 Kommentar

Eingewöhnung in die Kita - Mamatobe.de · 8. November 2019 um 13:57

[…] die Fortsetzung zu meinem Beitrag Working Mom – keine einfache Entscheidung: Nun endlich in Woche 7 der Eingewöhnung in die Kita geht es aufwärts… 😊 Mein Kleiner […]

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